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Vineta - wer kennt sie nicht, die Sage von der größten Stadt Europas, welche mit all ihrem Prunk und Reichtum im 12. Jahrhundert in der Ostsee unterging. Der Grund ist bis heute ebenso rätselhaft, wie der ehemalige Standort des Atlantis der Ostsee. Anknüpfend an jene Sage gab die Künstlerin Ute Hartwig-Schulz dem vorliegenden Projekt den Namen VINETA. Die schwimmende Kirchturmspitze soll an die Dörfer erinnern, welche der Tagebau verschluckte, so wie das Dorf Magdeborn, dessen Kirchturm hier abstrakt nachgebildet wird. Magdeborn war mit 3200 Einwohnern der größte Ort, der dem Tagebau Espenhain weichen mußte. |
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Zugleich steht VINETA für die über das Alltägliche hinausgehende Einbezogenheit des Menschen in größere Zusammenhänge, für Transzen- dentes und für Hoffnung. Befestigt werden soll die schwimmende Kirchturmspitze aus Holz und Gips durch vier 86m lange Eisenketten, welche in je einem mit Beton gefüllten Container verankert werden sollen. Als Standort ist die Seemitte vor der neuge- schaffenen Insel des zukünftigen Störmthaler Sees gewählt worden. Dadurch wird VINETA von allen der Öffentlichkeit zugängigen Seeufern sichtbar sein. Für Schwimmer ist das Projekt wegen der zentralen Lage schwer erreichbar, somit wird der Zugang nur für Boote beschränkt. |
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